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Von Arsiero bis Monte Cimone über die Gebirgsjägerstraße
Die "Gebirgsjägerstraße" ist ein Militärsaumpfad, der das bewohnte Gebiet von Arsiero mit Monte Cimone verbindet. 1909-1910 wurde sie von den Gebirgsjägern des Bataillons Vicenza gebaut und während des Krieges genutzt. Vom Hauptplatz von Arsiero aus steigt sie rechts vom Gefallenendenkmal (Straße nach Posina) bis kurz vor der Einfahrt des ersten Tunnels an. Links steht ein Straßenschild, das die Richtung nach S.Rocco anzeigt (Holztafel). An der kleinen Kirche von S.Rocco gibt es Parkmöglichkeiten. Von hier aus geht die vorgeschlagene Tour los. Von der Kirche aus kommt man auf den Pfad 541 und nach einigen Serpentinen kreuzt man den Pfad 542. Es geht weiter hoch bis zur Abzweigung mit dem Hinweisschild zur "Gebirgsjägerstraße", Pfad 536. Der Pfad verläuft den Berg entlang bis zum Hinweisschild nach rechts für die Richtung Monte Cimone. Von hier aus wird die Gebirgsjägerstraße breiter und führt an ein paar Berghütten vorbei gleichmäßig bis zur Straße nach Cimone da Tonezza etwas unter dem Gebirgsjägersplatz ("Piazzale degli Alpini"). Von hier gelangt man in wenigen Minuten zum heiligen Gebiet von Monte Cimone. Um wieder nach Arsiero zu kommen, ohne den gleichen Weg zurückzugehen, kann man den Pfad von Ossario nach Quota Neutra und Monte Caviojo nehmen. Der aufgelistete Weg weist einige interessante Beobachtungspunkte, Artillerieposten und einen kleinen Tunnel auf. Weiter runter kommt man an ein Hinweisschild, wo es rechts nach Cima Neutra geht. Der Umweg lohnt sich, da er in kurzer Zeit zur Einfahrt eines während des Krieges gegrabenen Spiraltunnels führt, der steil und dunkel, aber sehr stimmungsvoll ansteigt (bitte Taschenlampe mitnehmen). Der Tunnel mündet erneut in den soeben begangenen Pfad, der nicht weit von dem oben genannten Umweg ist. Von hier aus führt die Tour weiter bis zu einem neuen Umweg. Rechts kommt man auf die Straße nach Arsiero und nach links geht es zum Monte Caviojo. Auf der Spitze, zu der man über einen kurzen Klettersteig gelangt, stehen ein großes Kreuz und das Biwak Vettori und von dort aus hat man eine herrliche Aussicht. Auf dem Weg runter nach Arsiero trifft man auf andere interessante Umwege Richtung "Baito Spin" und einen kleinen italienischen Kriegsfriedhof, bis man am Ende der Strecke an den Parkplatz in S.Rocco zurückkommt. Bevor man Arsiero verlässt sollte man auf dem monumentalen Soldatenfriedhof, der sich neben dem kommunalen Friedhof befindet, unbedingt der Gefallenen gedenken.


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