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Venedig und seine Lagune
„Opponesi elemento a elemento" Hier prallt Element auf Element: so beschrieb 1718 der Naturforscher die Lagune von Venedig, so als ob verschieden natürliche oder von Menschenhand geführte gegensätzliche Kräfte aus diesem komplexen und empfindlichen Ökosystem den ständigen Kampf zwischen Land und Meer austragen müssten.
Die Lagune unterliegt einer ständigen Veränderung, deren Ausdruck die Sandbänke, die Sümpfe und das Schilf sind. Um mit den Worten des Guida sentimentale di Venezia Diego Valeris zu sprechen, „so kommt es, dass die Perspektiven nie dieselben sind; es reicht ein Hauch einer Wolke vor der Sonne oder ein Sonnenstrahl zwischen den Wolken, um in einem Augenblick Entfernung und Nähe, Dimensionen und Gegensätze zur materiellen Realität zu schaffen."
Laut Tiziano Scarpa, einem in Venedig geborenen zeitgenössischen Schriftsteller, muss man die Stadt „mit den Füßen hören" und mit dem Herzen, es handelt sich um eine lebendige Stadt mit Ohren, Mund, Nase und Augen, sie ist wie ein Fisch, die mit dem Festland über eine Brücke verbunden ist, die wie eine Angelschnur erscheint!
Geschützt durch dieses herrliche Becken mit Salzwasser ist Venedig, heute Welterbe der UNESCO, nicht nur eine der schönsten Städte der Welt sondern zweifellos ein unschätzbarer Wert, was Kunst, Kultur, Landschaft und Umweltbedeutung betrifft.
VENEZIA... ED È' CARNEVALE
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