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Cologna Veneta
Cologna Veneta ist ein Dorf, das aus strategischen Gründen dort zu finden ist, wo die Provinzen Vicenza, Padua und Verona aneinandergrenzen. Bereits in der Frühgeschichte besiedelt, gewinnt Cologna in der Zeit der Langobarden zwischen dem 6. und dem 8. Jh. als Vorposten der umliegenden Gegend an Wichtigkeit und wird teilweise bewehrt.
Mit dem neuen Jahrtausend und der Herrschaft der Familie Maltraversi wird Cologna mit einer Stadtmauer umschlossen, die während der Herrschaft der Scaliger und der Visconti weiter ausgebaut und verstärkt wird. Aus dieser Zeit der spätmittelalterlichen, architektonischen Veränderungen stammt die Burg, von der der mächtige Turm neben dem Dom erhalten geblieben ist.
Nach einer kurzen Zeit politischer Unruhen wird Cologna im 15. Jahrhundert von der Republik Venedig eingenommen. Venedig gewährt der Stadt eine langwährende wirtschaftliche Blütezeit, die sich in einer Verschönerung der Bauten und einer Erweiterung des Stadtkerns zeigt. Auch die Wehrmauer wird umgebaut, wobei neue Abwehrsysteme entstehen, die der Stadt Schutz geben. Aus dieser Zeit stammt zum Beispiel der Stadtturm, der heute noch besichtigt werden kann.
Mit dem Fall der Republik Venedig am Ende des 18. Jh. erlebt Cologna eine Zeit, in der sich die Stadt eine neue Identität sucht. In den folgenden Jahrhunderten kehrt die Stadt zu ihren landwirtschaftlichen Wurzeln zurück, so dass die Stadtmauer ihre Aufgabe der Verteidigung mehr und mehr verliert und nun eher das dem Handel vorbehaltene Zentrum symbolisch von der umliegenden Landbevölkerung trennt.
Link: www.comune.cologna-veneta.vr.it


